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Verantwortlich ist Steffen Schöppe, DL7ATE

Hier werden Informationen über das Amateurfunkpeilen das Internet bereichern.
Eine Erklärung, was Amateurfunkpeilen überhaupt ist, finden sie unten.


Amateurfunkpeilen,
die sportliche Variante des Amateurfunks.

Wer den Amateurfunk mit ausschließlicher Stubenhockerei in Verbindung bringt, hat noch keine "Fuchsjagd" miterlebt. Diese Variante des Amateurfunks begeistert Jung und Alt gleichermaßen. Mit oft selbstgebauten Peilempfängern gilt es, versteckte Kleinsender aufzuspüren. Für den Jäger bedeutet dies Spannung und Herausforderung.

Das Amateurfunkpeilen (internationale Bezeichnung: Amateur Radio Direction Finding = ARDF), bekannter unter "Fuchsjagd", ist eine dem Orientierungslauf (OL) verwandte Sportart. Während man beim OL auf einer Karte markierte Punkte mit Hilfe von Karte und Kompaß anlaufen muß, dienen bei einer Fuchsjagd in einem Waldgelände versteckte kleine Sender als Anlauf- und Orientierungspunkte.

Besonderes Merkmal dieser Variante des Amateurfunks ist, daß es jeder betreiben darf. Zur Teilnahme an diesen Veranstaltungen bedarf es keiner Amateurfunkgenehmigung und es gibt auch keine Altersbeschränkungen. Vom begeisterten Grundschüler bis zur Ur-Oma darf jeder mitmachen, jeder entsprechend seiner Kondition entweder als Spaziergang oder als Waldlauf.

Der Teilnehmer muß mit seinem Peilempfänger meistens 5 Sender, die Füchse, aufspüren. Erschwert wird dies dadurch, daß jeder Sender jeweils nur eine Minute sendet und danach vier Minuten Sendepause hat. So ergibt sich ein Fünf-Minuten-Zyklus, in dem ein Sender nach dem anderen jeweils eine Minute sendet.

Zu Beginn eines Wettbewerbes peilt der Teilnehmer alle Sender an und versucht, anhand der gepeilten Richtungen und geschätzten Entfernungen eine Laufroute zu bestimmen. Er legt also fest, welchen Sender er als ersten, welchen als zweiten, usw. anläuft. So vermeidet er unnötiges Hin- und Herlaufen über weite Strecken im Gelände.

Den jeweils kurzen Zeitraum von einer Sendeminute muß der Teilnehmer nutzen, um den versteckten Fuchs zu finden. Da dies nicht beim ersten Sendezyklus erreicht wird, bewegt sich der Fuchsjäger anhand der gepeilten Richtung unter Zuhilfenahme einer geeigneten Karte, die es vor dem Start gibt, und eines Kompasses auf schnellstem Weg zu dem vermuteten Standort des Senders. Unterschiedliche Feldstärke der Sender, die Art des Geländes, Wetter, eigene Kondition und auch Erfahrung führen zu einem schnelleren oder auch langwierigeren Auffinden der Füchse.

Das Ziel ist es, alle Füchse innerhalb einer vorgegebenen Zeit (meist 120 Minuten) zu finden. Nach internationalen Regeln ist ein Sender mit einem rot-weißen Markierungsschirm gekennzeichnet, der es dem Fuchsjäger ermöglicht, den Fuchs in der Nähe optisch zu finden. Dort befindet sich auch eine Prägezange, mit der er eine Laufkarte, die seine Startzeit enthält, locht. Neben den 5 Sendern im Wald dient ein Fuchs am Ziel als Rückholfuchs. Dort findet auch die Zeitnahme statt.

Je nach Veranstaltungsart (ÜbungsPeilwettbewerb bis zur Meisterschaft mit internationaler Beteiligung) kann die Laufstrecke zwischen vier und zehn Kilometern schwanken. So beinhaltet das Peilen eine reizvolle Kombination aus Sport und Technik. Für die Teilnehmer stellt sich jedes Mal eine neu zu lösende Aufgabe: die richtige Routenwahl und damit der schnellste Weg zum Ziel.

Falls wir nun ihr Interesse geweckt haben und sie einmal an einer Übungs-Fuchsjagd mitmachen möchten, dann erkundigen sie sich doch beim Peilreferat des Distrikt Bayern-Ost nach dem nächsten Peiltermin in ihrer Nähe. Peilempfänger zum Ausleihen stehen fast immer genügend zur Verfügung.

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der Peilreferent des DARC-Distriktes Bayern-Ost :
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